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Dono di Bibliotheca Hertziana

Cordula Mauss, Weihwasserbecken des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien: Gestaltung – Funktion – Bedeutung, Munchen, Hirmer, 2018



Inhalt  

Vorwort und Danksagung   7
Einführung -Weihwasser und Weihwassergefäße als Forschungsgegenstand  9  

1. Historische Entwicklung und kulturelle Bedeutung  11

Körperliche und geistige Reinheit: Wasser und Wassergefäße in vorchristlichen Kulten  11
Zwischen Adaption und Weiterentwicklung: Geweihtes Wasser und Weihwassergefäße im Christentum 15
Weihwasser und Weihwasserbecken in christlich-theologischen Traktaten und kirchlichen Bestimmungen 23  

2. Typologie und Ikonologie der Formen  28
Die drei Grundformen 28
Freistehende Weihwasserbecken 28
Wandweihwasserbecken 31
Mischformen 33
Formenrezeptionen und chronologische Entwicklung der Formen 33
Regionale Formentwicklungen  34  

3. Dekorationen und Ikonographien  36
Profane Dekorationen und Ikonographien  40
Heraldische Dekorationen  40
Ornamente, Menschen- und Tierdarstellungen: Die antichitä, derlocus amoenusund die Materialität des Wassers  41
Symbole zwischen profaner, paganer und christlich-religiöser Bedeutung  45
Pagane Dekorationen und Ikonographien  47
Mythologische Darstellungen  47
Pagan-antikische Dekorationen vor und nach dem Tridentinum  47
Christliche Ikonographien  48
Die Visualisierung des Weihwassergebrauchs 48
Das Weihwasserbecken als Erinnerungsort der Taufe  49
Die Darstellungen der Passion Christi  53
Die Darstellung der antidämonischen Wirkung des Weihwassers  60
Die Heiligendarstellungen: Johannes der Täufer, Maria und die Kirchen­ Patrone  61
Die Tugenddarstellungen: Das Weihwasserbecken als Träger christlicher Wertvorstellungen 62  

4. Materialien und Materialikonologie  64

Steinerne Weihwasserbecken: Vom Kalkstein zum Buntmarmor  64
Kalkstein von der Pietra di Belgardo bis zum Travertin  65
Sandstein  66
Weißer Marmor und Alabaster  66
Buntmarmor und Marmor­ kombinationen  68
Farbige Fassungen, Vergoldungen und Stuckierungen 71
Gründe für die Wahl des Materials - pragmatische, ästhetische und inhaltliche Intentionen 72
Steinerne Spolien 76
Bronzene Weihwasserbecken  82
Bronze - ein anspruchsvolles Material als Ausdruck künstlerischer Virtus  83       
Bronzeikonologie  85                                                                                                 

5. Epigraphik  87

Anbringungsorte von Inschriften  87
Verwendete Sprachen und Schriftsysteme  87
Inschriftentypen  88
Gattungsübergreifende Inschriften 88
Gattungsimmanente Inschriften  92
Die Funktionen der Inschriften  95  

6. Das Weihwasserbecken im räumlichen Kontext 96

Das Weihwasserbecken im und als Raum  96
Die räumliche Gestaltung als Abbild verschiedener Interessengruppen  100  

7. Das Weihwasserbecken als Stiftungsobjekt  103

Wer stiftet? Einzelstifter und Stiftergruppen  103
Warum stiften? Beweggründe für die Stiftung  105
Wie stiften? Die Determinationen des Auftraggebers  107
Das Weihwasserbecken als einzeln gestifteter Solitär oder Element einer umfangreicheren Stiftung  109
Das Weihwasserbecken als Element einer Kapellenstiftung  110
Das Weihwasserbecken als Grabmal(-element)  111  

8. Das Weihwasserbecken als künstlerische Aufgabe   116  
Der Stellenwert des Weihwasserbeckens in der renaissancezeitlichen Kunstliteratur  116
Der Künstler zwischen Auftraggeber und künstlerischer Eigenständigkeit  117
Der Künstler in Verträgen und Urkunden  117
Die Rolle des Künstlers zwischen handwerklichem Auftragnehmer und Künstlerpersönlichkeit   120
Das Weihwasserbecken in der Werkstattproduktion - Arbeitsteilung als Qualitätsmerkmal  121                                                             Erfolgreiche künstlerische Konzepte  123                                                                     
Regional und lokal erfolgreiche künstlerische Konzepte  124
Überregional erfolgreiche künstlerische Konzepte  127
Das Weihwasserbecken als Ausdruck künstlerischer Mobilität und überregionaler Kulturtransfers am Beispiel lombardischer Künstler aus dem Tessin  135                                                                                                                 
Lombardische Künstler im Friaul: Bernardino da Bissone und Giovanni Antonio Pilacorte 135                                                          
Ein lombardischer Künstler in Venedig: Pietro Solari da Carona, genannt Lombardo  138
Ein lombardischer Künstler auf Sizilien: Domenico Gagini  139  

9. Das Weihwasserbecken im praktischen religiösen undì volksfrommen Gebrauch  142
Resümee: Das Weihwasserbecken, seine Gestaltung, Funktion und Bedeutung in der italienischen Renaissance und ihrer Kunst  147            Katalog 149
Abkürzungen / Archive  301
Literaturverzeichnis  302
Bildnachweis   328